Arbeit und Behinderung

Bei der derzeitigen Situation auf dem Arbeitsmarkt ist es für jeden schwierig, einen Job zu finden. Daher wird die Arbeitslosigkeit wieder die Menschen zuerst treffen, die sowieso schon mit vielen Problemen behaftet sind. Viele Firmen zahlen lieber die Ausgleichsabgabe, als dass sie Menschen mit einer Behinderung einstellen. Aus diesem Grund fordern Selbsthilfeverbände wie die ISL e.V. eine sogenannte Arbeitsassistenz. Dabei geht es darum, dass personelle Hilfen, ohne die der Behinderte bestimmte Arbeiten nicht ausführen kann, von der Hauptfürsorgestelle über die Ausgleichsabgabe finanziert werden. Leider ist die rechtliche Lage dazu in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich.

Ausbildung behinderter Menschen

Arbeitgeber können für die betriebliche Aus- oder Weiterbildung von behinderten Menschen in Ausbildungsberufen durch Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung gefördert werden, wenn die Aus- oder Weiterbildung sonst nicht zu erreichen ist.

Die Zuschüsse sollen regelmäßig 60 Prozent der monatlichen Ausbildungsvergütung für das letzte Ausbildungsjahr nicht übersteigen. In begründeten Ausnahmefällen können Zuschüsse bis zur Höhe der Ausbildungsvergütung für das letzte Ausbildungsjahr erbracht werden.

Das Thema „Arbeit und Behinderung“ möchten wir an dieser Stelle nicht weiter ausführen, da dieser Bereich sehr vielschichtig ist. Wir verweisen vielmehr auf die folgende Seite „Hilfen zur beruflichen Eingliederung von Schwerbehinderten“ sowie auf die intensive Nutzung des Internets.

Interessante Internetadresse zum Thema Arbeit für Behinderte: www.kein-handicap.de.